Pfennigfüchsin vom Blog "Sauerkraut und Zaster"

BWL an der FernUni Hagen: Interview mit Pfennigfüchsin Alexandra

Hurra! Eine neue Kategorie im Blog! Ab sofort kommen hier regelmäßig auch andere Fernlerner zu Wort und erzählen, wie sie mit Studium und Weiterbildung neben dem Beruf zurechtkommen.

Heute möchte ich euch Alexandra alias die Pfennigfüchsin vorstellen. Sie arbeitet Vollzeit, studiert Teilzeit und bloggt nebenbei auf Sauerkraut und Zaster über ihren Weg in die finanzielle Freiheit.

Hallo Alexandra! Erzähl mal, was studierst du?

Alexandra: Ich absolviere ein Teilzeitstudium in BWL an der Fernuni Hagen. Eigentlich bin ich Diplom-Mathematikerin, ein Studium habe ich also schon hinter mir – das war jedoch an einer regulären Präsenzuniversität.

Und du arbeitest nebenbei …

Alexandra: Ich würde ja nicht unbedingt sagen, dass ich nebenher arbeite. Andersrum: Vollzeit arbeiten und Teilzeit studieren. Ich arbeite in der freien Wirtschaft, wo ich für gewöhnlich eine 40-Stunden Woche habe. Manchmal auch ein bisschen mehr, das hängt dann ganz von dem Projekt ab, an dem ich gerade sitze. Das kann dann schon mal stressig werden, aber man wächst  mit seinen Herausforderungen.

Warum hast du ein Studium neben dem Beruf begonnen?

Alexandra: Um mir zusätzliches Wissen anzueignen. Ich habe einen Blog, in dem es um finanzielle Freiheit, Sparsamkeit und bewusstes Leben geht. Gerade für den Finanz-Aspekt ist fundiertes Wissen von Vorteil – mal ganz abgesehen davon, dass ich das ganze Thema total spannend finde.

Wieviel Zeit musst du für dein Studium investieren?

Alexandra: Etwa 10-15 Stunden pro Woche, das hängt ganz davon ab, ob irgendwelche Einsendearbeiten oder Klausuren anstehen.

Woher nimmst du die Zeit? Musstest du auf irgendetwas verzichten, um das Studium zeitlich zu packen?

Alexandra: Ich besitze einen Zeitumkehrer. So einen, wie Hermine im dritten Teil von Harry Potter hatte. :-)

Nee, mal im Ernst, man muss schon Kompromisse schließen. Worauf ich tatsächlich verzichte, ist stupide vor der Glotze hängen. Das mache ich eigentlich gar nicht mehr, außer wenn ich Filmabend mit meinem Freund mache. Ich habe das Glück, dass ich sehr schnell lesen kann und schon immer ein gewisses Lerntalent hatte, das hilft ungemein.

Was würdest du Fernstudien-Interessierten raten?

Alexandra: Nehmt euch euren Lernstoff her, zählt die Seiten, zählt die Tage bis zur Klausur und zieht davon 30 ab und zusätzlich pro Woche einen weiteren Tag. Dann rechnet aus, wie viele Seiten ihr pro Tag schaffen müsstet.

Die 30 Tage sind der Zeitraum, in dem ihr den Stoff für die Klausur wiederholt und dass ihr für jede Woche noch einen weiteren Tag abziehen sollt, liegt einfach daran, dass es niemals klappt durchgängig jeden Tag zu lernen.

Sobald ihr die tägliche Seitenzahl berechnet habt, haltet euch dran. Ernsthaft. Ganz, ganz ernsthaft. Nicht schludern, nicht aufschieben. Ich glaube Allen, die freiwillig neben dem Beruf ein Studium starten, geht es tatsächlich um Aneignung neuen Wissens. Bulimie-Lernen bringt da gar nichts. Außerdem ist auf den letzten Drücker büffeln physisch, mental und emotional anstrengend – tut euch das nicht an.

Liebe Alexandra, vielen Dank für das Interview!


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Andrea Heimer

Andrea Heimer

Neben meinem Vollzeitjob bin ich begeisterte Fernstudentin. In meinem Blog schreibe ich über berufsbegleitende Weiterbildung und Fernstudium, Zeitmanagement und Work-Life-Themen.
www.we-are-curious.de
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Ein Gedanke zu „BWL an der FernUni Hagen: Interview mit Pfennigfüchsin Alexandra

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