Motivation, Ziele erreichen

Warum du eigentlich alles erreichen kannst

Träume und Vorbilder hat ja irgendwie jeder. Ob man sie nun konkret benennen kann oder sich nur flüchtig denkt, dass man auch gern etwas erreichen würde oder gerne so wäre, wie eine bestimmte Person. Jemand, der erfolgreich ein Fernstudium abgeschlosen hat, zum Beispiel. Vorstand eines DAX-Unternehmens oder ein berühmter Autor. Manuel Neuer oder Mahadma Gandhi. Eines haben sie alle in der Regel gemeinsam: sie können etwas, das wir auch gerne können würden, oder haben etwas erreicht, das wir auch gerne erreichen würden.

Was hindert dich daran, alles zu erreichen, was du willst?

Eine zweite Gemeinsamkeit haben alle Vorbilder außerdem: wir rücken sie häufig in unerreichbare Ferne. Was diese Personen können oder erreicht haben, trauen wir uns oft selber gar nicht zu. Das führt dazu, dass wir weiter von einem Ziel träumen, aber gar nicht erst versuchen es wahr werden zu lassen.

Aber mal ehrlich. Vorbilder sind auch nur Menschen. Sie haben uns nicht so viel voraus, wie es manchmal scheint. Keine Superkräfte oder übermenschliche Fähigkeiten. Was sie erreicht haben, haben sie in der Regel mit den gleichen Mitteln erreicht, die jedem anderen auch zur Verfügung stehen.

Nimm dir einfach mal eine Person vor, zu der du aufblickst, deinen nächsten Vorgesetzten zum Beispiel oder dessen Vorgesetzten, und überlege, was dir diese Person tatsächlich voraus hat. Du wirst feststellen, dass euch nicht so viel unterscheidet. Erfolgreiche Menschen sind in der Regel nicht klüger oder besser als wir selber, auch wenn es sich manchmal so anfühlt, wenn wir nicht genau hingucken. Meistens lassen sich die Dinge, die uns tatsächlich vom Erfolg trennen, ganz einfach lernen oder aufholen.

Was also brauchst du, um deine Ziele zu erreichen?

Überlege dir, was du von deinem jetzigen Standpunkt aus unternehmen musst, um deinem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Oder anders: überlege dir, wie dein Vorbild es zu seinem Erfolg geschafft hat und mache es einfach genauso.

  • Du willst Chef eines großen Unternehmens werden? Dann bewirb dich nach oben!
  • Du willst ein berühmter Autor werden? Fang an, Bücher zu schreiben!
  • Du willst eine Millionen auf dem Konto? Dann leg dir einen Sparplan an!

Ok, das war jetzt ein bisschen vereinfacht. Manchmal stehen zwischen Wollen und Machen noch ein paar mehr Zwischenschritte. Vielleicht möchtest du ein berühmter Autor werden, hast dir aber noch nie Gedanken darüber gemacht, wie man eigentlich ein gutes Buch schreibt. Dann wäre dein nächster Schritt vielleicht, dich in diese Richtung weiterzubilden, mit kurzen Texten anzufangen und dir Feedback von neutralen Lesern zu holen.

Immer wenn du an einen Punkt gelangst, an dem du sagst „Das kann ich nicht“, dann überlege dir, was dich daran hindert. Vieles kann man lernen – und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es heute wirklich wie Sand am mehr.

Manchmal muss man sich auch einfach nur trauen

Den inneren Schweinehund überwinden, die Komfortzone verlassen, über den eigenen Schatten springen, Entscheidungen treffen und diese umsetzen – das ist eigentlich einfacher als es sich anfühlt. Ein wichtiges Telefonat führen, die entscheidende E-Mail versenden oder das Bewerbungsgespräch für deinenTraum-Job. Solche Aktionen sind häufig mit Aufregung, feuchten Händen und Bauchkribbeln verbunden. Sollten die paar körperlichen Überfunktionen deinem nächsten Schritt zum Erfolg im Weg stehen? Das Zauberwort heißt hier einfach: Machen! Je eher du dich überwindest, umso schneller kommst du voran.

Erfolg ist ein langwieriger Prozess

Wenn du ein großes Ziel vor Augen hast, sollte dir klar sein, dass du dieses wahrscheinlich nicht von heute auf morgen erreichen wirst. Die Anfangs erwähnten Vorbilder haben Ihre Ziele oft durch harte Arbeit, Fleiß und Ausdauer erreicht. Je nach Ausgangsposition können zwischen dir und deinem Ziel Monate oder sogar Jahre stehen. Davon solltest du dich nicht entmutigen lassen. Realistische Etappen-Ziele und eine visuelle Darstellung deines Erfolgs (Moodboards, Excel-Tabellen, … was euch eben so motiviert) helfen dabei, am Ball zu bleiben.

Aber … ?

Natürlich kann es sein, dass du trotz aller Anstrengungen dein Ziel nicht erreichst. Das ist aber kein Grund, sich entmutigen zu lassen oder Träume gar aufzugeben.

Selbst wenn du es nicht ganz bis zu deinem hochgesteckten Ziel schaffst, wirst du auf dem Weg dahin Dinge erreichen, die du ohne dieses Ziel vor Augen und deine Bemühungen nicht geschafft hättest. Vergleiche deinen Ist-Zustand deshalb nicht nur mit deinem Ziel sondern auch mit deiner Ausgangsposition und mach dir klar, was du erreicht hast und was du noch erreichen kannst.

 

Andrea Heimer

Andrea Heimer

Neben meinem Vollzeitjob bin ich begeisterte Fernstudentin. In meinem Blog schreibe ich über berufsbegleitende Weiterbildung und Fernstudium, Zeitmanagement und Work-Life-Themen.
www.we-are-curious.de
Andrea Heimer
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