Liebster-Blog-Award
11 Fragen an WE ARE CURIOUS

Liebster-Blog-Award

Vielen Dank an Isolde MaReisen vom Fernsuchtblog für die tollen Fragen!

1. Wer bist du und worum geht es auf deinem Blog?

Ich bin Andrea und in meinem Blog We are curious schreibe ich über Fernstudieren und berufsbegleitende Weiterbildung. Wie man am besten an diese Herausforderungen herangeht und wie man zwischendruch auch einmal entspannen kann.

2. „We are curious“ lautet der Titel deines Blogs? Wie kam es zu dem kuriosen Namen?

An dem Namen für meinen Blog habe ich eine ganze Weile herumgeknobelt. Manchmal kommt man einfach nicht auf das Naheliegendste. Ich wollte mich und meine Leser nicht auf das Thema Fernstudium an sich festlegen. Angesprochen soll sich jeder fühlen, der sich gerne weiterbilden möchte oder einfach gerne lernt oder eben neugierig ist.

3. Was hat dich dazu bewegt einen eigenen Blog zu starten?

Ich denke, für mich gilt da das gleiche wie für die meisten Blogger: Ich schreibe ganz gern. Ich habe etwas zu erzählen. Ich möchte Fragen beantworten. Außerdem habe ich festgestellt, dass sich viele Menschen für dieses Thema interessieren. Das reicht von denen, die völlig verdutzt fragen „Wie machst du das nur? Ich hätte da gar keine Zeit für!“ bis hin zu jenen, die tatsächlich eine berufsbegleitende Weiterbildung anstreben oder aktuell eine machen.

4. „Effektives Lernen“ ist ein Thema auf deinem Blog. Was sind deiner Meinung nach die 3 größten Störenfriede beim konzentrierten Arbeiten für Studium oder Beruf?

Oha! Der größte Störenfried bin ich selbst. Wenn ich keine Power habe, dann geht garnichts. Neben fehlenden Elan sind wohl Ärger und Stress die fiesesten Ablenkungen. Wenn man viel zu tun hat, sollte man immer dafür sorgen, dass man das Ganze auch gerne macht, sonst vergeht einem irgendwann die Lust. Deswegen sehe ich immer zu, dass ich nicht nur arbeite, sondern nebenbei auch wieder Energie tanke. Dann erschlägt man die meisten Störenfriede mit einem mal.

5. Weshalb hast du dich entschlossen, neben einem Vollzeitjob ein Fernstudium zu beginnen?

I am curious! Im Ernst, drei Jahre nach meinem ersten Studium hatte ich einfach wieder Lust, etwas neues zu lernen, mich weiterzubilden und auch auf die Bestätigung, die man sich selbst gibt, wenn man nach wochenlangem Lernen eine Klausur gemeistert hat. Kurz gesagt, ich hatte einfach Bock drauf. Alle anderen Faktoren, wie Geld und Arbeit, haben auch gestimmt. Also habe ich mich einfach hineingestürzt ins Abenteuer Fernstudium. Wenn ihr noch am überlegen seid, kann ich euch meinen Gastbeitrag auf unternehmer.de empfehlen. Dort habe ich ein paar Fragen zusammengestellt, die man sich meines Erachtens nach stellen sollte, bevor man ein Fernstudium beginnt.

6. Viele Menschen scheuen sich vor einem Fernstudium aufgrund der Kosten. Was ist dein Finanz-Geheimtipp?

Einen Geheimtipp gibt es nicht wirklich, aber es gibt durchaus mehr Möglichkeiten, als man zunächst vielleicht denkt. Manchmal reicht es, einfach mal beim Arbeitgeber nachzufragen. Viele finden es toll, wenn ein Mitarbeiter sich in seiner Freizeit weiterbildet und sind auch bereit das zu unterstützen. Es muss ja auch nicht immer Geld sein. Unterstützung in Form von Bücher- oder Tankgutscheinen sind auch eine feine Sache und für den Arbeitgeber sogar steuerlich absetzbar.

Ich empfehle auch jedem, sich einmal das Thema Stipendium näher anzuschauen. Stipendien haben immernoch den Ruf, dass Sie nur für Einser-Schüler und Elite-Studenten zur Verfügung stehen. Das stimmt nicht. Jeder kann für ein Stipendium in Frage kommen. Näheres erfahrt ihr in meinem Blogbeitrag zum Thema.

7. Für viele Beziehungen ist ein berufsbegleitendes (Fern)Studium ein absoluter Killer. Wie wickelst du deine bessere Hälfte um den Finger, um dich ohne Beziehungsstress fortbilden zu können?

Tatsächlich ist die Beziehung ein wichtiger Faktor beim Thema Fernstudium. Wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, sich gleich wieder an den Schreibtisch setzt und dort auch schnell nebenbei zu Abend isst, hat das schon Konflikt-Potential. Wichtig ist, dass solche Situationen nicht in Streits, Vorwürfen und einem schlechten Gewissen enden, denn damit studiert es sich einfach schlecht.

Ich habe das große Glück, dass mein Partner auch nebenbei studiert. Dadurch können wir vieles gemeinsam machen – sowohl Lern- als auch Freizeit-Abende. Aber das ist natürlich nicht immer so idyllisch, wie es vielleicht klingt. Klar gibt es auch Tage, an denen ich ins Kino und er lernen will. Dann ist es einfach wichtig, dass man gut miteinander kommunizieren kann, den anderen auch einfach mal in Ruhe lässt und allein etwas unternimmt.

8. Du bist ein Profi in Sachen Lernen und Hausarbeit schreiben. Doch Hands aufs Herz, hast du nicht auch schon einmal bis tief in die Nacht und mit Schweißperlen auf der Stirn vor dem Bildschirm gesessen, während dir eine Abgabefrist im Nacken saß?

Ehrlich gesagt gehöre ich wirklich nicht zu den Menschen, die in der Nacht vorm Abgabe-Termin noch mit Schweißperlen auf der Stirn vorm Rechner sitzen. Diese Phase kommt bei mir eher zwei Wochen vorher. Ich gehe gerne auf Nummer sicher und bei mir Schrillen alle Alarmglocken, wenn ich bis dahin noch auf keinen grünen Zweig mit meiner Hausarbeit gekommen bin. Damit mache ich mir selber manchmal auch unnötigen Stress. Andererseits bin ich aber ganz froh darüber, denn dadurch bleibt mir der wirklich ernsthafte Stress ein paar Stunden vorm Abgabetermin erspart.

9. Was ist dein Lieblings-Bürogadget, das deiner Meinung nach auf keinem Arbeitsplatz fehlen sollte?

Mein Notizbuch. Auch wenn ich im Beruf, für mein Fernstudium und beim Bloggen viel am Computer arbeite, bin ich ein absoluter Analog-Fan. Ideen, To-Do-Listen und Termine notiere ich mir handschriftlich. Zum Lernen schreibe ich mir auch ganz altmodisch Karteikarten, die ich dann überall mit hinschleppe.

Das hat den tollen Nebeneffekt, dass ich mir Sachen besser merken kann, die ich selbst aufgeschrieben habe. Außerdem soll die ganze Arbeit ja auch Spaß machen und ich find’s einfach schöner auf meine  textmarker-bunten Notizen zu schauen als auf einen tristen Bildschirm.

10. Schaffst du es neben Vollzeitjob, Fernstudium und Bloggerei auch noch zu verreisen?

Na klar! Das muss ich sogar. Denn nur wenn ich mal ganz woanders bin und meine Skripte und Unterlagen nicht in greifbarer Nähe habe, kann ich auch wirklich abschalten. Dafür muss ich nicht einmal weit weg fahren. Schon ein kurzer Wochenendtrip (inklusive Übernachtung!) in eine Nahe gelegene Stadt hat für mich einen sehr hohen Erholungsfaktor. Und natürlich mache ich auch ein- bis zweimal im Jahr einen richtigen Urlaub. Für mich war bei der Entscheidung für das Fernstudium absolut wichtig, dass ich auf solche Auszeiten nicht verzichten muss.

11. Wer viel lernt, der muss sich auch mal entspannen. Was tust du, um mal so richtig abzuschalten?

Kurz gesagt: nichts. Ihr kennt sicher diese Wochenenden, die man komplett auf dem Sofa verbringt und ganze Serie-Staffeln schaut. Solche Tage, an denen man fast ein schlechtes Gewissen hat vor lauter Faulheit, brauche ich, um meine Energie-Reserven wieder aufzufüllen. Die muss man natürlich nicht immer auf der Couch verbringen. Ich bin auch gerne draußen in der Natur oder mache Städte-Trips. Wenn nicht ganz soviel Zeit ist, wie zum Beispiel unter der Woche nach Feierabend, reicht mir auch ein kühles Bier auf dem Balkon, um runterzufahren und Arbeit Arbeit sein zu lassen.

Und ich nominiere …

Soviel von mir. Meine 11 Fragen gehen an Sarah von Studierenichtdeinleben. In ihren Blog geht es rund um das Thema Bücher.

Meine Fragen an dich:

1. Wer bist du und worum geht es auf deinem Blog?
2. Dein Blog heißt „Studierenichtdeinleben“. Was hat es mit dem Namen auf sich?
3. Warum blogst du?
4. In deinem Blog geht es um das große Thema Bücher. Was liest du am liebsten?
5. Was hältst du als Bücherwurm von neueren Formaten, wie Hörbüchern und E-Books?
6. Sind Bücher durch den Blog mehr zu einem Job geworden oder ist Lesen für dich immer Freizeit und Entspannung pur?
7. Findest du im Alltag immer Zeit zum Lesen? Planst du deine Lese-Zeiten?
8. Was machst du, wenn dir ein Buch so gar nicht gefällt? Zähne zusammenbeisen und durchlesen? Oder weg damit?
9. Was hältst du von zeitsparende Schnell-Lese-Techniken?
10. Auf welches Bücherwurm-Gadget (gibt es sowas überhaupt?) möchtest du nicht mehr verzichten?
11. Zu guter letzt: Dein Buch-Tipp für den bevorstehenden Sommerurlaub?

Die Spielregeln

  • Bedanke Dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke seinen Blog.
  • Zeige, dass Dein Artikel zum Blogstöckchen “Liebster Award” gehört. Benutze dazu gerne das Awardbild. Das Awardbild gibt’s hier zum Download.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir gestellt wurde.
  • Formuliere selbst 11 Fragen.
  • Nominiere bis zu 11 weiter, noch recht unbekannte Blogger und bitte sie, Deine Fragen zu beantworten
  • Informiere den jeweiligen Blogger über die Nominierung

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