tomaten

Produktiv arbeiten – Die Pomodoro-Technik

Mit der Produktivität ist es manchmal nicht so einfach. Gerade mit einem Fernstudium ist man ziemlich auf sich allein gestellt. Motivation durch Kommilitonen und Gleichgesinnte gibt es eher selten. Gleichzeitig schwirren wichtige Projekte aus dem Beruf im Kopf herum, der Haushalt macht sich nicht von allein und ein freies Wochenende wäre auch mal wieder schön. Für mich hat sich die Pomodoro-Technik als absoluter Produktivitäts-Booster herausgestellt.

Theorie

Die Pomodoro-Technik beruht auf einem einfachen Prinzip. Gearbeitet wird in 25-Minuten-Intervallen (sogenannte „Pomodori“), dazwischen macht man fünf Minuten Pause und nach vier Intervallen eine längere Pause von 15 bis 20 Minuten.

Das Tolle daran

Während der Arbeitszeit konzentriert man sich voll und ganz auf eine Sache. Das klappt tatsächlich auch sehr gut, was wohl daran liegt, dass die Intervalle recht kurz sind und es feste Pausenzeiten gibt. Hat wohl auch einen psychologischen Effekt: Das Ende ist quasi immer in Sichtweite.

Mein Tipp

Ihr müsst euch natürlich nicht an die exakten Zeiten halten. Beim Schreiben von Hausarbeiten haben sich 45-Minuten-Intervalle für mich als ideal herausgestellt. Dafür gönne ich mir dazwischen auch längere Pausen.

Die Pomodoro-Technik wende ich nicht nur im Job und beim Studium an. Es ist auch eine gute Motivation in anderen Lebensbereichen, sich eine begrenzte Zeit ganz bewusst nur auf eine Sache zu konzentrieren. Probiert es doch mal beim Aufräumen oder bei der nächsten Steuererklärung.

Tools

Der Begriff pomodoro kommt aus dem italienischen und bedeutet Tomate. Er bezieht sich auf die lustigen Küchenwecker, die eben auch mal in Tomatenform daher kommen und zur Zeiterfassung für die Pomodoro-Technik durchaus geeignet sind.

Mittlerweile gibt es aber auch noch viele weiter Tools als eigenständige Computer-Programme, als App, Plugin oder ganz simpel im Browser. Beispiele gefällig? Es gibt tausende (ich glaube, das ist noch nicht einmal übertrieben). Die Focus Booster App, der Tomato Timer, der einfach im Web-Browser ausgeführt wird, und Pomodairo von Adobe sind meine Favoriten.

Am liebsten nutze ich aber den vorinstallierten Timer auf meinem Handy. Ist zwar weniger stylish, dort kann ich aber die Zeitspannen meiner Arbeitssessions selber bestimmen.

Andrea Heimer

Andrea Heimer

Neben meinem Vollzeitjob bin ich begeisterte Fernstudentin. In meinem Blog schreibe ich über berufsbegleitende Weiterbildung und Fernstudium, Zeitmanagement und Work-Life-Themen.
www.we-are-curious.de
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